Das erste Herbstgedicht meines Lebens

Die Bäume werden langsam kahl

und deren Blätter eine Qual

beim Fegen, Sammeln und beim Schreddern.

Warum die sich nicht selbst zerfleddern?

Im Spätherbst ist die Eiche nackig,

der Mensch vor Kälte recht rotbackig,

die Sonnenblumen sind hinüber,

und auch das Gras legt sich jetzt nieder,

die Nächte werden lang und länger;

ich wär‘ so gerne Biberfänger!

Dann könnt‘ ich mit dem Biber kuscheln,

und ihm den Biberpelz verwuscheln.

Einsamer Baum, Baum, Eiche, Wolken

Der Herbst kann durchaus freundlich sein,

doch oft schaut er sehr grimmig drein.

Macht Sturm und Wind und dichten Nebel,

erhöht auch gern der Flüsse Pegel,

legt gründlich lahm die Deutsche Bahn,

ist eher schnatterkalt als warm.

Die frischen Früchte sind nun alle,

die Menschen zieht es jetzt nach Malle,

wenn sie nicht gleich im Bette bleiben

und dort Aufwärmgymnastik treiben.

Der Herbst ist wirklich unbeliebt,

doch ist es gut, dass es ihn gibt.


Wir Menschen brauchen’s doch mal kuschlig,

sonst werden wir vor Hitze wuschig.

Auch Kekse schmecken sehr viel besser,

wird es dort draußen nass und nässer.

Begrüßen Sie den Herbst recht nett

und bleiben Sie gleich heut‘ im Bett!

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