Freeletics – So ging es weiter

Ich hatte Muskelkater. Da mir aber nach dieser Demonstration meiner mangelhaften Fitness ohnehin weder nach Bewegung noch nach Lachen war, hat er mich nicht sonderlich eingeschränkt.

Aber Freeletics hielt Wort: Ein paar Minuten, nachdem die Quälerei mit Namen „Fitnesstest“ beendet war, ploppte mein neuer, individueller und Erfolg versprechender Trainingsplan in der App auf. Das Warm-Up blieb das gleiche, obwohl ich doch in meinem Fazit geschrieben hatte, dass ich einige Übungen nicht sauber ausführen könnte. Nun, der (sporttreibende) Mensch braucht Herausforderungen, heißt es ja immer. Gleich die erste Übung war dann die aus dem Test. Die, die ich gar nicht konnte. Hm. Wussten die bei Freeletics möglicherweise doch nicht, was sie tun, oder hat mich mein persönlicher Coach mit Rocky Balboa verwechselt?

Ich las gar nicht erst weiter, weil mir schon beim Anblick der Bildchen die Lust verging, und schob den Trainingsbeginn ein paar Tage auf. Aber dann fing ich an. Es war Montag. Montags bin ich immer besonders motiviert, und das hält in der Regel bis Dienstagvormittag an. Das galt es auszunutzen.

Ich quälte mich also durch Übung Nummer 1: Rückenlage, Arme nach hinten ausgestreckt, in einem elfengleichen Satz und unter Einsatz der Bauchmuskulatur aus der Rückenlage auf die Füße kommen, einen weiteren Sprung, diesmal so weit wie möglich nach oben, sanft auf meinen Pantherfüßen aufkommen und elegant nach hinten abrollen.

Ich wandelte sie etwas ab: Rückenlage, Arme nach hinten ausgestreckt, langsam über die Seite in den Vierfüßlerstand wölltern, irgendwie aufrichten, ein elefantengleicher Hopser, umfallen. Ins Fazit schrieb ich wieder: „Scheißübung. Konnte keine einzige Wiederholung ordentlich ausführen. Schmerzen. Überall.“ stretching-498256__340

Dann folgte eine Art Mini-Zirkel. Das ging einigermaßen. Beim ersten Durchgang. Aber die Wiederholungen wurden pro Durchgang mehr statt weniger. Das fand ich doof. Nach vier Durchgängen war ich fertig. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Alles andere, was ich noch machen musste, habe ich inzwischen vergessen. Als Letztes ein Cooldown, das auch nicht mehr nennenswert zu erhöhtem Wohlbefinden beitragen konnte. Dann Hunger. Ich schleppte mich ohne Umweg über die Dusche die Treppe hinunter und zu den leckeren Gerüchen, die der Mann in der Küche produzierte. Noch ein großes Eis zum Nachtisch, und ich war etwas versöhnt mit der Trainingseinheit. banana-split-2701128__340

Was aber voll großartig ist bei Freeletics: Wenn man fertig ist und der App glaubhaft machen konnte, dass man wirklich alles absolviert und nicht etwa weicheiermäßig abgebrochen hat, klatscht sie. Also es. Aus der App. Tolles Gefühl!

 

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