Das zweite Herbstgedicht meines Lebens

Es dunkelt schon um viere rum, die Vöglein bleiben morgens stumm, das Ärschlein friert, die Hand ist kalt, die Blätter leuchten bunt im Wald. Die Hunde tragen Winterfell, der Regen fällt – das tut er schnell. Gern gibt es auch den Sturm dazu. Im Bett findet man keine Ruh, weil Kraniche am Himmel brüllen und […]

Das erste Herbstgedicht meines Lebens

Die Bäume werden langsam kahl und deren Blätter eine Qual beim Fegen, Sammeln und beim Schreddern. Warum die sich nicht selbst zerfleddern? Im Spätherbst ist die Eiche nackig, der Mensch vor Kälte recht rotbackig, die Sonnenblumen sind hinüber, und auch das Gras legt sich jetzt nieder, die Nächte werden lang und länger; ich wär‘ so […]